Mag. Silvia Berndorfer "Dunkelkammer - Klischee einer Erinnerung", Ausstellung bis 29. Juni 2018 

Eröffnung: 03. Mai 2018, 20:00 Uhr, Worte Gerhard Bruckmüller

 

Ausstellungsdauer: 04. Mai bis 29. Juni 2018

                                   Di. bis Fr., ausgenommen Feiertage, von 9.00 - 12.00 Uhr oder nach Vereinbarung (+43 7732 2555 | +43 664 2149650)

 

Info | Kontakt: www.mufuku.weibern.at

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                          Gemeindeamt 4675 Weibern | Hauptstraße 5

                          +43 7732 2555 | +43 664 6007247233

 

Mag. Silvia Berndorfer "Dunkelkammer - Klischee einer Erinnerung"

Mag. Sylvia Berndorfer, geboren 1972 in Grieskirchen, BORG Grieskirchen (Schwerpunkt Malerei und Kunstgeschichte), Ausbildung zur Grafikdesignerin, Heilmasseurin, Heilbademeisterin, Therapeutin und Montessori Pädagogin, 2012 bis 2017 Studium an der Kunstuniversität Linz (Malerei und Grafik), seit 2017 freiberufliche bildende Künstlerin

Im Oktober des vergangenen Jahres hat die ehemalige Weibernerin Sylvia Berndorfer ihr Studium an der Kunstuniversität in Linz als Malerin und Grafikerin erfolgreich abgeschlossen. Die ausgebildete Grafikdesignerin und Montessori Pädagogin ist seither hauptberuflich bildende Künstlerin und gründete kürzlich mit vier ehemaligen Kunststudenten in Linz ein Gemeinschaftsatelier.
Die jüngsten Kunstwerke von Sylvia Berndorfer, vorwiegend Öl auf Jute oder Leinwand, haben das Wesen der Fotografie, die Erinnerung und das Vergessen zum Thema. Fotonegative einer Familie vom Beginn des 20. Jahrhunderts – ein Zufallsfund auf einem New Yorker Flohmarkt – stehen am Beginn der Serie. Die freiberufliche Künstlerin sammelt seither Fotos von unbekannten Personen, die als Sujet für ihre meist monochromen Malerei – Negative der Wirklichkeit – dienen. 

Ein Hauch von Melancholie, Vergangenem und Unbekannten verbreiten die Motive der großformatigen Gemälde. 

Zitat Sylvia Berndorfer: „Was ist nun das Besondere an einem Foto? Die Erinnerung an das, was einmal war? Einen Moment im Leben festzuhalten, der so nie wiederkommen wird? Ist es wirklich bloß geronnenes, fixiertes Licht aus der Vergangenheit? Betrachte ich Fotos aus meiner eigenen Vergangenheit, tauche ich in eine Welt der Erinnerungen ein. Nicht das Foto selbst ist dabei die Erinnerung, sondern der Erinnerungsanlass. Das ist doch der Grund, warum wir mit Fotoapparaten und/oder Handys „bewaffnet“ versuchen, unsere Gegenwart, den gerade erlebten Moment festzuhalten, um vielleicht Jahre später voller Melancholie wieder daran zu denken, um gerade diesen Ausschnitt der Wirklichkeit vor dem Vergessen zu bewahren. Gleichzeitig wird uns aber auch dabei bewusst, wie jung wir damals waren, wie alt wir geworden sind und wie vergänglich. Fotografieren bedeutet die Sterblichkeit zu inventarisieren.“

Ausstellungen (Auswahl):
2013 „Between domestic and wild“, UFG Linz;
2015 „The History of Painting revisited“, UFG, Linz;
2016 „Kolchose Laktose Osmose I“, Galerie Chech, Minsk, Weißrussland;
„I‘m sick and tired of being sick and tired“, Schloss Cumberland, Gmunden
2017 „Kolchose Laktose Osmose II“, Atelierhaus Salzamt, Linz;
2017 Erlas Galerie, Traunkirchen;
2018 Museumszentrum Krasnoyarsk, 12. Museumsbiennale, Russland;

Fotos  von Foto Zellinger 

 

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